Phexhilf

Wiki-Startseite
zurück(Mittelreich)
zurück(CHARA: Diego la Rojolarva)

Phexhilf

Geschichte

Die Geschichte der Baronie Phexenhilf fußt zum Großteil auf der Lebensgeschichte des heutigen Barons Isonzo von Rabenstein.
Ehrwürden Isonzo Tannhaus von Phexhilf zu Phexenstein, seit 1022 BF vor allem als Isonzo von Rabenstein bekannt, ist der Baron des Südpforter Lehens Phexhilf und ein Geweihter des Boron. Als Abtkomtur des Golgaritenordens steht er der Speiche Punin vor, welche ganz Almada umfasst.

Kindheit

Geboren wurde Isonzo von Rabenstein am 5. Rahja 992 BF. Seine Mutter Thyria Tannhaus, eine einfache Phexhilfer Forstmeisterin, verstarb nach seiner Geburt am Kindbettfieber. Sein Vater, Baron Ulfried, selbst ein leidenschaftlicher Jäger, verbrachte nach dem Tod seiner Frau mehr Zeit in den Phexhilfer Forsten als mit seinem Sohn. Seinen Sohn ließ er sehr genau spüren, dass er ihn für den Tod der Mutter verantwortlich machte. Der kleine Isonzo wuchs in der Obhut einer Amme auf und erhielt einen großen Teil seiner Erziehung vom Freund der Familie, dem tulamidischen Magier Yassir ibn Surkan. Dieser weckte sein Interesse an Abenteuern und fernen Ländern, aber auch seine Feindschaft den ketzerischen Novadis gegenüber.

Jugend und Baronenamt

Seine Jugend verbrachte er in Punin im Pagen- und Knappendienste am dortigen Hofe. Nachdem er den Ritterschlag von Reichsbehüter Brin höchstselbst erhalten hatte, kehrte er zurück auf seine Stammburg Phexenstein. Im Jahre 1014 verstarb Baron Ulfried in den Orkkriegen und Dom Isonzo wurde als einziger, legitim anerkannter Nachkomme Baron von Phexhilf in einer langen Ahnenreihe von 16 männlichen und 5 weiblichen Amtsvorgängern. Wohl wissend, dass die Geschäfte und der Fortbestand seines Baronsgeschlechtes nun in seinen Händen lagen, bestellte der junge Baron einen zuverlässigen Vogt und begab sich auf Reisen, um sich die passende Braut zu suchen. Die Brautfahrten des Barons wurden jedoch eine Geschichte der Misserfolge und persönlichen Enttäuschungen.

Nach seinen ergebnislos verlaufenen Reisen kümmerte sich der Baron um die Geschäfte seines Lehens und bewies dabei phexisches Geschick. Bald erstreckten sich die geschäftlichen und freundschaftlichen Beziehungen des Barons von den Grangorer Werften über die Adelsfamilia derer von Viryamun bis nach Al’Muktur. Gar Kaufleute aus dem fernen Chorhop waren zu Gast auf dem Phexenstein.

Der Wandel

Im Jahre 1020 machte Dom Isonzo eine Entdeckungsreise in die Wüste Khom, die ihn grundlegend verändern sollte. In den Ruinen einer alttulamidischen Wüstenfestung geriet er mit seinen Begleitern in einen Hinterhalt des alten Familienfeindes Hassan von Chababien. Dabei wurde der Baron so schwer verletzt, dass ihn nur Borons Gnade vor seinem sicheren Ende bewahrte. Denn als der Baron die Nacht allein in dem alten, verfallenen Boronschrein der Feste verbracht hatte, schritt er im Morgengrauen mit heiligem Zorne und neuen Kräften erfüllt ohne eine Wunde am Körper zu haben den Feinden entgegen und trieb sie in die Flucht.

.
Der Baron wusste dem Dunklen Herren seine Rettung wohl zu danken. Nach seiner Rückkehr stiftete er seine Stammburg als Golgaritenfeste mit Residenzrecht für die Phexhilfer Barone und trat selbst dem Orden bei. Nach einem Götterlaufe Dienst erhielt er seine Weihe und durfte zunächst als Schwingenführer der Schwinge Rabenzorn auf Burg Phexenstein vorstehen. Im Jahre 1023 wurde der Phexenstein gar Sitz des Landmeisters, dessen Amt der Baron erhielt.
Jüngst wurde Isonzo von Rabenstein zum Abtkomtur der Speiche Punin berufen und als Leibwächter des Raben von Punin in selbige Stadt abkommandiert. Burg Phexenstein aber verbleibt in den Händen der Schwinge Rabenzorn, da sich der amtierende Vogt auf diplomatischen Reisen befindet.

Diego la Rojolarva – Der Vogt von Phexhilf zu Phexenstein/Rabenstein

Der junge Baron Isonzo benötigte für die Zeit seiner Brautschau einen verlässlichen Vogt auf Burg Phexenstein und so entschied er sich für den Schwippschwager der Enkelin seines Vetters III. Grades väterlicherseits – den jungen, heißblütigen Almadaner Diego la Rojolarva. Mit diesem Meisterstück seiner Karriere schaffte es der gebürtige Rafálio diPuéblo aus der Gosse in eine der angesehenen Familias. Der Phexgeweihte hatte tief in die Tasche greifen müssen, um eine entsprechend gefälschte Urkunde herstellen zu lassen, welche ihn als adliges Mitglied der Familia auswies. So lohnenswert es für den jungen Mann anfangs auch war, mit dem Wandel des Barons wurden seine Aufgaben auf Burg Phexenstein/Rabenstein zunehmend weniger. Die Ernennung zur Ordensburg der Golgariten beförderte ihn inoffiziell aus dem Amt, sodass er keine andere Wahl hatte, als erneut ein wenig seinem Glück nachzuhelfen. Er ließ sich Papiere erstellen, die ihm den Titel eines Freiherrn von Phexhilf zugestanden und begab sich selbst auf “diplomatische Handelsreisen”.
Das Geheimnis um die wahre Identität des Vogtes scheint gut gehütet gibt es doch nur wenige die darum wissen oder ihn enttarnen könnten:

  • Adelmir Calvadan (Urkundenfälscher) – vor Kurzem verstorben
  • ??? (Rivalin aus Jugendtagen) – die den Sprung aus der Gosse bislang nicht schaffte
  • Hildweig von Phexhilf-Forstgau (Enkelin des Vetters III. Grades des Barons Isonzo) – gilt seit der 3. Dämonenschlacht als verschollen
  • La Familia Forstgau: Igunde & Golbert von Forstgau (vermeintliche Schwiegereltern), Berhart von Forstgau-Pexhilf (vermtl. Schwager), Calivandra von Forstgau-Fuchsend (vermtl. Gattin) – bei einem Kutschenunfall verunglückt
  • La Familia Fuchsend: Diego & Ismela von Fuchsend (vermtl. Eltern) – bei einem Brand ihrer Villa ums Leben gekommen

Phexhilf

Jahr des Feuers Hysis