Mittelreichgeschichte

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Mittelreichische Geschichte

Ältere Reichsgeschichte Geschichte

Raul und die Klugen Kaiser: Das Mittelreich tritt nach Bosparans Fall die Nachfolge des Alten Reiches als kontinentale Hegemonialmacht an. Protektor Gorben von Rommilys erobert das Liebliche Feld vollständig. Der Horaskult wird verboten, die letzten Tempel seiner Anhänger geschleift. Bis zum Jahr 11 BF ist das gesamte Land zwischen Grangor und Chorhop befriedet und wird in Protektorate unterteilt. Unter der Dynastie der Klugen Kaiser wird das Reich noch weiter ausgedehnt und umfasst zum Zeitpunkt der maximalen Ausdehnung ganz Aventurien mit Ausnahme der nördlichen Wildnisse, der Inseln der Charyptik, des westlichen Regenwaldes und der Königreiche Nostria und Andergast. Faktisch beherrscht wurden allerdings nur die besiedelten Gebiete.

Die Priesterkaiser: Unter den Priesterkaisern erlebt das Mittelreich eine Epoche des Schreckens. Bekämpfung anderer Religionen (Rondra und andere Zwölfgötter, lokale Religionen (Rur und Gror, Mokoscha, Swafnir) und Hexenkulte) und Unterdrückung nicht mittelländischer Kulturen dominieren diese Zeit. Langsam setzt Zerfall der Vorherrschaft des Mittelreichs ein, als Rashdul, Thorwal und das Bodirtal sowie weitere Gebiete verloren gehen.

Rohal der Weise und die Magierkriege: Dieser Zerfall setzt sich auch nach der Priesterkaiserherrschaft fort. So erlebt das Reich zwar unter Rohal dem Weisen eine neue Blütezeit, die folgenden Magierkriege reißen manche Region ins Chaos, aus dem sie sich nur langsam erholt.

Die Eslamiden: Die Almadaner Dynastie muss weiteren Gebieten wie dem Königreich am Yaquir, Maraskan und dem Bornland die Unabhängigkeit zugestehen.

Kaiserlose Zeit: Nach dem Tod Kaiser Valpos wird das Reich von einem dreißigjährigen Bürgerkrieg, aus dem schließlich Kaiser Perval siegreich hervorgeht, beherrscht.

Jüngere Reichsgeschichte / Jüngere Geschichte des Hauses Gareth

Erstes Kapitel: Die Kaiserjahre

993 BF / 18 Reto / 0 Hal: Tod Kaiser Retos – Inthronisation Kaiser Hals
Nach dem Tode Kaiser Reto des Eroberers besteigt dessen einziger Sohn Hal den Greifenthron zu Gareth. Der junge Kaiser umgibt sich zu Anfang mit einem umfangreichen Stab von Ratgebern, die äußeren Provinzen legen dies als Zeichen der Schwäche aus. Reichskanzler ist Answin von Rabenmund, ein Vetter des Kaisers, der ein Jahr zuvor von Kaiser Reto ob seiner Zweifel an der Stärke des Thronfolgers ernannt wurde.

2 Hal: Lossagung Araniens und Khunchoms vom Reich, Niederschlagung des Tuzaker Aufstandes
Das reiche und fruchtbare Aranien, sowie das Großfürstentum Khunchom erklären ihre Unabhängigkeit vom Reich. Auf Maraskan, daß erst 6 v. Hal von Kaiser Reto erobert wurde geht Tuzak in den Aufstand. Dieser wird jedoch noch im selben Jahr von einer, von seiner kaiserlichen Hoheit persönlich angeführten Strafexpedition niedergeschlagen.

3 Hal: Vergöttlichung Kaiser Hals
Der junge Kaiser mit dem ebenmäßigen Antlitz und der engelsgleichen Stimme lässt sich zum niederen Gott erklären.

5 Hal: Anschlag auf Prinz Brin
Ein Giftanschlag auf das Leben des Kronprinzen Brin von Gareth, Kaiser Hals einzigem Sohn, kann in letzter Sekunde abgewendet werden. Als einer der Hintermänner wird Graf Answin von Rabenmund verdächtigt, der so an die Spitze der kaiserlichen Thronfolge gelangt wäre. Dem Rabenmunder gehen Grafenwürde und Reichskanzleramt verlustig, einzig der Titel eines Freiherrn von Bröckling und Burggrafen von Burg Rabenmund verbleiben ihm. Zudem wird er Zeit seines Lebens vom Hof in Gareth verbannt.

5 Hal: Verlobung Prinz Brins mit Emer ni Bennain
Noch im selben Jahr wird Prinz Brin mit Emer ni Bennain, einer Prinzessin Albernias verlobt um diese traditionell aufrührerische Provinz enger an das Reich zu binden.

9 Hal: Verbannung Galottas
Die neue Favoritin des Kaisers, die mysteriöse Magierin Nahema führt den Sturz des kaiserlichen Hofmagus Gaius Cordovan Eslam Galotta herbei. Die Magierin bringt den Kaiser dazu, sich vom Hofmagus zu wünschen, daß dieser zur allgemeinen Erbauung einen Dämon beschwöre. Galotta, von tagelangen Experimenten geschwächt schafft dies mit letzter Kraft, doch durch einen Unfall kommt der Dämon frei, tötet eine Dienerin und macht Anstalten den Kaiser selbst
anzugreifen, bevor er sich in seine Sphäre zurückzieht. Auf Anregung Nahemas wird der glücklose Magus für seine Unfähigkeit grausam bestraft: Er soll den Scharlachkappentanz tanzen! So geschieht es, daß man dem einst mächtigen Hofmagus des mächtigsten Herrschers Aventuriens das Haupt kahl schert, es mit unlöslicher Scharlachwurzelbrühe zu einem feuerroten Schandmal färbt und ihn vor den Augen des Hofstaates auf eine glühende Marmorplatte stößt,
auf der er von mehreren Spießträgern gehalten wird bis er ohnmächtig zusammensinkt. In Schimpf und Schande wird Galotta schließlich verbannt… ein Fehler, dessen man sich lange erinnern wird. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten avanciert der gedemütigte und von nichts als glühender Rachsucht getriebene Magus zur Nemesis des Neuen Reiches!

10 Hal: Zug der 1000 Oger
Schon ein Jahr später meldet sich Galotta eindrucksvoll zurück: Durch seine brillanten Forschungen und die Macht einiger außergewöhnlicher Artefakte vereint er mehr als tausend Oger zu einer gewaltigen Armee, die auf ihrem Zug Tobrien und die Warunkei, ja sogar Teile Darpatiens verheeren. Nach der Zerstörung Ysilias setzen sich die Oger in Richtung Gareth in Marsch, können aber vom an der Trollpforte wartenden Reichsheer vernichtend geschlagen werden.

11 Hal: Hochzeit von Brin und Emer
Unter dem Jubel der Garether Bevölkerung wird das junge Paar miteinander vermählt.

13 Hal: Das grosse Donnersturmrennen
Schwertkönig Raidri Conchobair richtet ein mehr als 4000 Meilen langes Streitwagenrennen durch den halben Kontinent aus, um den neuen Besitzer des Donnersturms, des Streitwagens der Kriegsgöttin zu küren.

14 Hal: Die grosse Wettfahrt
Nach einem Streit mit Beorn dem Blender beginnen Phileasson Foggwulf und sein Kontrahent ihre Fahrt in 80 Wochen um die Welt.

15 Hal: Geburt der Zwillinge Rohaja und Yppolita
Der Jubel im Kaiserhaus ist groß, dem Thronfolger und seiner jungen Frau werden am 26. Rahja die Zwillinge Rohaja und Yppolita geboren, doch die Nachfolge auf dem Kaiserthron ist noch nicht gesichert: Per Edikt des Reichsgründers Raul des Großen ist der Kaiserthron ausschließlich den männlichen Nachkommen des Hauses Gareth vorbehalten.

15-17 Hal: Der Khomkrieg
Tar Honak, Patriarch von Al’Anfa erklärt dem Kalifat unter einem Vorwand den Krieg. Ende Firun kommt es zur Schlacht am Szinto: Das versammelte Reiterheer des Kalifen Abu Dhelrumun wird durch ein Eingreifen Borons, dessen oberster Diener Tar Honak ist vernichtend geschlagen, der Kalif verliert ein halbes Jahr später sein Leben. Al’Anfa feiert einen Sieg nach dem anderen. Ab 16 Hal beginnt Leomar vom Berg ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel im Wüstenkrieg mit den al’anfanischen Truppen. Er setzt Tar Honak, der sich am 30. Boron in Mherwed zum ‚Imperator des Südens’
ausruft, mittels seiner Nadelstichtaktik empfindlich zu. Am 25.Rahja 17 Hal wird Tar Honak von der Magierin Nahema getötet. Im Folgejahr beginnt,nach mehreren empfindlichen Niederlagen, Al’Anfas ungeordneter Rückmarsch, das Kalifat erhebt sich unter dem neuen Kalifen Malkillah III. fast wieder zur alten Größe.

Zweites Kapitel: Orkensturm und Usurpation

17 Hal: Hals Verschwinden
Anfang Phex des Jahres 17 Hal steht das Mittelreich unter Schock, zu bestürzend ist die Nachricht um sie lange geheimzuhalten: Der Kaiser ist verschollen! Während des Aufenthaltes auf Schloss Ilmenstein, dem Stammsitz der späteren bornischen Adelsmarschallin Thesia, verschwindet der Regent bei einem Jagdausflug spurlos in den
bornischen Wäldern. Die Nachricht durchläuft den Kontinent wie ein Lauffeuer und mit Ihr die Gerüchte: Der Kaiser sei in einem Feenreich gefangen, zum neuen Elfenkönig habe man ihn gemacht, ein Attentat der Al’Anfaner, zur Geisel der Bornländer sei er geworden, oder schlichtweg Mord und Totschlag. Fest steht jedoch, dass der Kaiser fort ist, und niemals mehr soll ihn jemand zu Gesicht bekommen. Nach Erhalt der Nachricht bricht König Brin umgehend ins Bornland auf, um nach seinem Vater zu suchen.

17 Hal: Proklamation Amenes zur Horas
Noch im selben Mond nutzt Königin Amene III. von Vinsalt die Gunst der Stunde und lässt sich unter Nachweis ihrer Abstammung vom alten Kusliker Kaiser Silem-Horas zur Horas (der Titel Kaiserin ist den Liebfeldern eigentlich seit Bosparansfall verwährt) in der Tradition des Alten Reiches proklamieren. Wenig später wird sie vom liebfeldischen Kirchen-Conseil zur Kaiserin Amene-Horas I. gesalbt.

17 Hal: Lossagung der Zyklopeninseln vom Reich
Seekönig Myrmidion II. kündigt daraufhin dem Mittelreich die Gefolgschaft und schließt sich, besiegelt im Pakt von A’Layis Hiphon, dem Imperium Renascentum Horasi – dem neuerstandenen Horasreich, oder kurz: Horasiat – an.

17 Hal: Zerschlagung des Svelltschen Städtebundes
Nur einen Mond später fällt ein vom „Schwarzen Marschall“ Sadrak Whassoi geführtes Orkheer ins Svelltland ein und zerschlägt den im Norden des Mittelreiches gelegenen und bis dato freien und wohlhabenden Svelltschen Städtebund. Die Städte Lowangen, Tiefhusen, Tjolmar und Gashok werden belagert, geplündert oder besetzt. Die orkischen Heere ziehen weiter in Richtung Mittelreich.

17 Hal: Answins Usurpation
Im Ingerimm, angeblich ohne Wissen vom Vorrücken der Orks, lässt sich Freiherr Answin von Rabenmund, getragen von mehreren einfl ußreichen Adelsgeschlechtern in Gareth von einem alten, etwas tattrigen Hochgeweihten des Praios zu Answin I., Kaiser des Raul’schen Reiches krönen. König Brin wird in Abwesenheit abgesetzt, seine Getreuen entlehnt und verbannt.

18 Hal: Widerstand im Kosch – Zusammenbruch in Albernia
Während sich im Fürstentum Kosch zu Anfang des Jahres erste Widerstände gegen den Usurpator Answin regen, erklärt sich Isora, Baronin von Elenvina, Base Herzog Jast Gorsams von den Nordmarken, in Abwesenheit Fürst Cuanu ui Bennains in Havena zur neuen Herrscherin Albernias. Die fürstliche Familie wird gefangengesetzt, einzig Fürstgemahlin Idra kann entkommen. Es kommt zum Bürgerkrieg.

18 Hal: Brins Rückkehr
Als König Brin im Praios 18 Hal vom Marsch der Orks erfährt, bricht er die Suche nach seinem Vater ab und sammelt ein Heer, um der neuen Bedrohung entgegen zu treten. Selbst als seine Frau, Königin Emer, ihn in Vallusa erreicht und ihm von den Geschehnissen in Gareth kündet, rückt er nicht von seinem Entschluss ab, die Grenzen seines Reiches gegen die anrückenden Orks zu verteidigen. Derweil bricht im gesamten Mittelreich der Bürgerkrieg aus. Answin lässt aufständische Adlige aus Garetien und Darpatien hinrichten.

18 Hal: Geburt Selindian-Hals
Während Brins Orkzwinger-Legion im Phex 18 Hal am Nebelmoor erste Schlachten gegen die Orks schlägt, bringt seine Frau in einem Dorf nahe dem Schlachtfeld den kaiserlichen Thronfolger Selindian- Hal zur Welt.

18 Hal: Answins Fall
Auf den Silkwiesen vor den Toren Gareths sammelt sich im Peraine ein Heer der Aufständischen, Gefechte mit den in der Nähe lagernden answinistischen Truppen oder gar ein Sturm auf die Hauptstadt bleiben aber zunächst aus. Am 20. Ingerimm schließlich setzen Fürst Cuanu ui Bennain, Graf Raidri Conchobair und Baron Dexter Nemrod den selbsternenannten Kaiser in einer Nacht- und Nebelaktion fest. Die answintreuen Streiter zerstreuen sich daraufhin in alle Winde, niemand will dem Unterlegenen die Treue gehalten haben.

18 Hal: Höhepunkt des Orkkrieges
Im Praios 18 Hal setzt der „Schwarze Marschall“ sein Heer von mehr als 10000 Streitern, von unzähligen Orkschamanen und gut drei Dutzend Streitogern begleitet, nach Süden in Marsch und überzieht den Norden des Reiches mit Krieg. Im Verlauf des Jahres kommt es zu einem halben Dutzend schwerer Schlachten, nicht jede geht glücklich für das Reich aus. Der Weidener Norden steht unter orkischer Besatzung, die Stadt Greifenfurt wechselt mehrfach den Besitzer, die Mark Greifenfurt wird von den Orks in Finstermark umbenannt. Schließlich zieht Sadrak Whassoi auf Gareth, die Entscheidung fällt Anfang Phex auf den Silkwiesen: Unter großen Verlusten auf beiden Seiten wird das orkische Hauptheer besiegt und zieht sich in die Finstermark zurück. Es soll jedoch noch bis in den Peraine 20 Hal dauern, bis Stadt und Mark Greifenfurt wieder frei und die Orks endgültig geschlagen sind. Einzig das einst freie Svelltland und Teile des Weidener Nordens sind verloren.

20 Hal: Answin entkommt
Schon seit Ende 19 Hal wird ihm unter Vorsitz des Lichtboten Jariel Praiotin der Prozess gemacht, am 4. Travia 20 Hal jedoch entkommt Answin von Rabenmund unter ungeklärten Umständen. Seine Komplizen werden nie gefunden, Answin selbst bleibt auch verschollen, wiewohl verschiedene Stimmen behaupten, er habe sich dem Zugriff des Reiches durch den Gang ins rauhe Svelltland entzogen.

20 Hal: Ende des albernischen Bürgerkrieges
Der Sieg des Hauses Bennain setzt dem albernischen Bürgerkrieg ein Ende, Isora geht auf 10 Jahre ins Exil. In der Folge stellt sich heraus, dass Isoras Revolte sowohl von Al’Anfa als auch vom Horasiat unterstützt wurde.

21 Hal: Brin wird Reichsbehüter
Nachdem im Winter 21 Hal im Reich endlich Ruhe eingekehrt ist, wird König Brin vom kaiserlichen Hoftag auf zwölf Jahre, ab dem Tag an dem sein Vater verschwand, als Reichsbehüter eingesetzt. Auf weiteren Beschluss des Hoftages sind Frauen von nun an nicht mehr von der Erbfolge ausgeschlossen. Rohaja und Yppolita stehen nun dem bisherigen Thronfolger Selindian-Hal in der Erbfolge vor.

Drittes Kapitel: Borbarads Rückkehr und die Jahre danach

22 Hal: Borbarad Rückkehr
Dem Reich scheinen endlich wieder ruhigere Tage beschieden… noch ahnt niemand, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Vor den Augen der Welt verborgen, gelingt es im Rahja 22 Hal im weiden’schen Weiler Dragenfeld dem großen Liscom von Fasar, die von Rohal selbst vollbrachte Verbannung Borbarads in den Limbus durch eine Zeitmanipulation ungekannten Ausmaßes zu unterlaufen. Das Ritual verheert schließlich einen ganzen Landstrich am Sichelstieg, die von nun an als Weidener Wüstenei bekannt ist, Borbarads Geist kommt frei und durchstreift die Welt.

23 Hal: Borbarads Verkörperung
Sechs Monde nach den mysteriösen Geschehnissen im Weidenschen Dragenfeld schafft die Dunkelelfe Pardona dem Dämonenmeister einen Körper. Zeitgleich wird Weiden von einer Vampirplage befallen, als deren Auslöser ebenfalls Pardona genannt wird.

23-26 Hal: Borbarads Vorbereitung
In den verschiedensten Gestalten sammelt der Dämonenmeister dank seiner magischen Fähigkeiten in Windeseile Vertraute und Gefolgsleute auf dem gesamten Kontinent. Er bereist Stätten alter Macht und neuen Interesses: Ein Kloster im Finsterkamm, die Gorische Wüste, die Insel Maraskan, die Dämonenzitadelle im Ehernen Schwert, die Amazonenburg Kurkum, das Orakel von Altaïa und das Liebliche Feld. Überall hinterlässt er den Samen der Machtübernahme seiner Getreuen.

24-26 Hal: Erste Vorboten des Unheils
Der ganze Kontinent wird von unheimlichen Vorkommnissen geradezu überrollt: Das Orakel von Altaïa vergeht in einem Feuersturm, bei der versuchten Verhaftung eines Beraters Fürst Herdins von Maraskan wird der halbe Tuzaker Fürstenpalast in Schutt und Asche gelegt, die auf der Insel Rulat eingekerkerten einstigen Getreuen Answins von Rabenmunds werden von unbekannten Söldner befreit, das Liebliche Feld wird vom Roten Tod, einer unbekannten Seuche heimgesucht, die maraskanische Enduriumkarawane verschwindet und ein Sturm von Chimären verwüstet Ortschaften am Fuße des Khoramgebirges.

26 Hal: Der Sturm beginnt
Ende Ingerimm setzen mehrere Söldnerverbände den ersten Fuß auf tobrischen Boden, 40 Tage später sind mit Ablauf der Namenlosen Tage ist die tobrische Grafschaft Mendena, sowie Teile der Grafschaft Misamund und der Markgrafschaft Beilunk in feindlicher Hand, über der Insel Rulat weht das blutrote Banner mit der schwarzen siebenstrahligen Dämonenkrone, Maraskan ist vom Festland abgeschnitten und die Amazonenburg Kurkum – Hort einer Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende alten Tradition – gefallen. Der Erfolg der gemischten Verbände aus Söldnern, Answinisten und Deserteuren des Reiches gründet sich auf die Unterstützung unzähliger Dämonologen und Nekromanten, die Hilfe der Magier Xeraan und Galotta und des Schwarzen Drachen Rhazzazor, sogar einiger Hexen trägt ihren Teil zu dem grausigen Geschehen bei.

27 Hal: Ein Fünkchen Hoffnung
Anfang Praios schließlich sind die Heere des Reiches mobilisiert und ziehen der dunklen Bedrohung entgegen, Anfang Rondra zieht der Rondrageweihte Rondrasil Löwenbrand mit 200 zu allem entschlossenen Streitern in einem beispiellosen Schwertzug ebenfalls ostwärts.

27 Hal: Schlachten von Eslamsbrück und Rauffenberg
Am 29. Rondra schließen stellen sich 3000 Kaiserliche unter dem tobrischen Prinzen Dietrad von Ehrenstein einem Flügel des Schwarzen Heeres, geführt von der legendären Söldnerführerin Lutisana von Perricum entgegen. Die schon bald als „Blutige Tobimora“ bekannte Schlacht endet in einem Debakel für die Kaiserlichen: Der tobrische Prinz haucht sein Leben aus, das heilige Banner der Senne Mittellande geht an den Feind verloren, fast 500 Streiter verlieren ihr Leben bevor der Befehl zum Rückzug erteilt wird, einzig beim Örtchen Rauffenberg kann ein Aufgebot der Golgariten den Nekromanten des Feindes Verluste zufügen, muss aber später ebenfalls weichen. Der Weg nach Warunk ist nun frei für die Schwarzen Horden.

27 Hal: Warunk fällt
Schon zwei Wochen später ist die Markgrafenstadt nach kurzem Kampf gefallen, Xeraans Legion von Yaq-Monnith und dem untoten Drachen Rhazzazor können die Verteidiger nichts entgegensetzen. Im restlichen Herbst kommt es noch zu einigen Scharmützeln, im Winter kommen die Kämpfe vollständig zum Erliegen.

27 Hal: Der Fall Maraskans
Anfang Tsa lässt der neue Fürst Maraskans, der kaiserliche Marschall Helme Haffax die aufständische Stadt Boran berennen. Nach der Eroberung der Stadt durch den Orden der Templer von Jergan lässt Haffax auf der Feste das blutrote Banner Borbarads hissen: Der Fürst-Marschall und die Templer sind zum Feind übergelaufen! Mitte des Mondes haben die drei übrigen maraskanischen Städte Tuzak, Jergan und Sindoda das gleiche Schicksal erlitten.

27 Hal: Der Fall Ysilias
Unterdessen dringen die borbaradianischen Heere in einer Frühlingsoffensive weiter westwärts. Am 18. Tsa marschieren die dunklen Horden durch das altehrwürdige Yerodinstor nach Ysilia ein, die Stadt gerät in die Hände Galottas, der sie in der Folgezeit in Yol-Ghurmak umbenennen lässt.

27 Hal: Das Jahresende
Gegen Ende des Jahres 27 Hal ist fast ein Viertel des Mittelreiches in der Gewalt des Sphärenschänders, zehntausende Flüchtlinge lagern in der Grafschaft Wehrheim. Doch es gibt neue Hoffnung: In Punin tagt Mitte Ingerimm der Allaventurische Konvent der Magie, beim gleichzeitig in der Stadt tagenden Geweihtenkonvent wird durch die versammelten Hochgeweihten ein Anathema über Borbarad ausgesprochen: Der Ausschluss aus der Götter-Schöpfung.

27 Hal: Rohal der Weise kehrt zurück
Mittels eines einst vom Weisen selbst geschaffenen Artefakt gelingt es dem Konvent den Magier Rohal den Weisen, gleich der Rückholung seines Bruders Borbarads, zurück in die dritte Sphäre zu holen. Er erscheint im Amboss, Nahe Rohezals Turm. Dies bleibt jedoch auch seinem dunklen Zwilling nicht verborgen: Noch am Orte seiner Rückkehr entbrennt ein Kampf der Halbgötter, Borbarad überwindet schließlich den Weisen, nicht ahnend, dass er durch den Verlust eines Teils seiner Kraft für die Bannung seines Bruders den Grundstein seines eigenen Untergangs legt.

28 Hal: Das Ende eines Zeitalters
Im Raschtulswall verkündet der alljährlich schlüpfende Lichtvogel den Beginn des Kharmakortäons, der Zeitenwende zwischen dem elften und dem zwölften Zeitalter. Dies ist der Beginn einer neuen Heldenzeit: Es liegt in der Hand der Völker, um die Vorherrschaft über das neue Zeitalter zu streiten, dem Licht oder dem Dunkel zum Siege zu verhelfen.

28 Hal: Schlacht auf den Vallusanischen Weiden
Ende Praios gelingt es erstmals einem kaiserlichen und bornländischen Heer, den Legionen des Dämonenmeisters ein Unentschieden abzutrotzen, der Mythos der Unbesiegbarkeit der schwarzen Heere gerät ins Wanken. Dennoch ist der Blutzoll gewaltig: Der Marsch des Kriegsdämon Karmoth bringt das Heer der Verbündeten an den Rand des Abgrundes, der Dämon kann jedoch unter Aufbietung aller Kräfte nachdem er bereits Waldemar „den Bären“, den alten Herzog Weidens erschlagen und die oberste Geweihte der Rondra, das Schwert der Schwerter Ayla von Schattengrund überwunden hat nur noch von der Magierin Nahema in seiner Bahn aufgehalten und schließlich von der neuen Königin der Amazonen, Gilia von Kurkum geschlagen werden.

28 Hal: Nacht des brennenden Himmels
In der Nacht vom 8. auf den 9. Phex setzen fl iegende Dämonen mittels Feuergeschossen Teile Gareths in Brand, besonders ein mit tobrischen Flüchtlingen besetztes Stadion wird schwer getroffen, hunderte sterben in der Flammenhölle.

28 Hal: Der Tod des Reichsbehüters
21. Ingerimm: Am Vorabend der Schlacht an der Trollpforte fällt Reichsbehüter Brin einem feigen Anschlag des Magus Gaius Cordovan E. Galotta zum Opfer, der König Garetiens wird von mehreren Kampfdämonen zerfl eischt, der Versuch den Leichnam des Prinzen und die Reichsinsignien in den Limbus zu entführen kann von einigen Anwesenden gerade noch verhindert werden, einzig das Herz König Brins, das Reichsschwert Silpion und der Krönungsmantel der Garether Kaiser gehen verloren, die Gerbaldskrone und der versehrte Leichnam können gerettet werden.

28 Hal: Die Dritte Dämonenschlacht
Das Heer aller freien Lande Aventuriens berennt die von den Borbaradianern gehaltene Ogermauer in der Trollpforte während der Dämonenmeister selbst auf der anderen Seite eine wahnwitzige Beschwörung unter Anrufung aller zwölf Erzdämonen vorbereitet. Unter schwersten Verlusten gelingt es eine Bresche in die Reihen der Schwarzen Horden zu schlagen, die einigen Helden, unter Ihnen Schwertkönig Raidri Conchobair, den Weg zu Borbarads Feldherrenhügel ebnet. Die sieben Helden erfüllen ihr Schicksal, die siebenstrahlige Dämonenkrone zersplittert unter dem Schlag Siebenstreichs, der Dämonenmeister ist nicht mehr!

29 Hal bis heute: Das Nachspiel
Die Heere des Mittelreiches sind siegreich und doch geschlagen, auf Jahre hinaus ist man zu keiner militärischen Anstrengung mehr in der Lage. Die Gemahlin König Brins, Emer ni Bennain, wird als Mitglied des Hauses von Gareth zur neuen Reichsregentin bestellt. Rohaja von Gareth wird zur Königin von Garetien, Kosch, Almada und Darpatien gekrönt. In den folgenden Jahren fassen die Erringer der sieben Splitter der Dämonenkrone in den immer noch besetzten Gebieten im Osten des Kontinents Fuß, die Heptarchien entstehen. Die Trollpforte etabliert sich als Grenzlinie zu den schwarzen Landen Transysilien, der Warunkei und Xeraanien, der hohe Norden, die Insel Maraskan, Teile Araniens und das Perlenmeer verbleiben hinter einem Vorhang der Finsternis. Bis heute sind Grenzscharmützel und kleinere Feldzüge durch und gegen die Schwarzen Lande an der Tagesordnung, die Befreiung der besetzen Gebiete ist des Reiches vorderstes Ziel. Die Heptarchen schlagen auf Ihre Art und Weise zurück, bauen ihre Macht aus und spinnen – allen voran Galotta, der selbsternannte ‚Dämonenkaiser’ – ihre Intrigen, götterlob nicht nur gegen die Welt der Freien sondern auch gegen die Lande ihresgleichen, und so ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis man den ersten der finsteren Herrscher straucheln sieht.

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