Aventurien

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Aventurien

Von dem Windhager Felsgesteyn bis zur Kueste von Mendena ziehet es sich hin, von Ifirns Eisgebirg bis zu dem dampfenden Waldt der Mohas und fürwahr, es ist ein seltsames Land. Lieblich bisweilen und mild und voller guter Menschen, aber zumeist rauh und feindlich und duldet keinen arglosen Wanderer. Gar manche Gegend mag nur durchschreiten, wer ein Schwert zu tragen und zu führen weiß, andre Länder wiederum öffnen sich nur den Mutigsten der Mutigen. Erwaehnet sei hier nur jene Steppe, wo die Orkscharen hausen. Wen es dort hin verschlägt, der findet nichts als Todt und Grauen. Auch der Bornwaldt mit dem Riesen Milzenis darinne ist ein solcher Ort oder die Wueste Khom, das Land der Heiden. Der Herr PRAIOS selbst verfolgt dort Mensch und Tier mit seinem Zorn und sendet ihnen Hitze, die jedwedes Kraut verdorren macht und den Kreaturen all die Haut verbrennet.

Und im Norden hochdroben ergehet es den Menschen nicht besser. Hier bedeckt des Praios grimmiger Bruder FIRUN das Land mit seinem eisigen Panzerwerk und bläst über die Öde mit so kaltem Hauch, daß die Voegel tot und starr vom Himmel fallen!

Wahrlich, wer wie ich dies weite Land von Nord nach Süd durchstreifet, der mag sich freuen und wundern, wenn er seine Reisen ueberlebet. Aber man soll nicht hadern mit dem Land, das Aventurien geheißen wird, denn die Zwölfgötter haben es uns gegeben, und sie werden wissen, warum sie es so und nicht anders geformt haben.

(Schw. d. Peraine Larissa: Das Heiltätige Kraut – wie man es findet und bereitet, Mendena 80vHal in Wolfgang Hohlbein, Bernhard Hennen: Das Jahr des Greifen, Bergisch Gladbach 2001, S. 5f)

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